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2026

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März 2026 - Richtungsänderung! Projekt: Jugendarbeit anders.

Den einleitenden Artikel, der im Bennewitzer Amtsblatt das Projekt erklärt, stelle ich unten an. Wer diesen noch nicht gelesen hat, sollte dies erst einmal gaaanz unten tun.

Ab März 2026:

regelmäßige Gruppenstunden - jeden Donnerstag 19 Uhr - konkrete Infos darüber über die Signal-Messenger Gruppe der JGAltenbach
(Besonderheit: die Eltern erfahren ebenso den konkreten Plan als Info und fürs Einverständnis), es wird informiert, wenn aus den normalen Planungen im Vorfeld ersichtlich ist, wenn der Abend länger als bis 21:30 Uhr geht (damit man schulicherseits z. B. dann nicht daran teilnimmt). Falls ein Thema kurzfristig ausfällt gibt es spontan einen Essen/Sport/Spiele-Abend.
(Das ursprünglich angedachte und diskutierte "BlackBoxFeeling" wurde als unpraktikabel verworfen)


In Zukunft gibt es anstatt der reinen Freizeitfahrten zwei "Erschaffens-Wochenenden", an denen wir praktisch unter Anleitung Dinge mit den eigenen Händen bewerkstelligen: lernen und uns austauschen. Hierfür suche ich spannende Orte/Projekte teils mit besonders spannenden Menschen aus. Sie können uns erzählen was sie geprägt hat; wie sie dahin gekommen sind, wo sie jetzt sind; wie sie die Zukunft sehen; was sie antreibt...

So unser erstes Wochenende im April/Mai: ein Lebensgemeinschafts-Hof in Teuchern, wo wir diesen Herren hier finden und während der Arbeit oder abends am Lagerfeuer mit ihm ins Gespräch kommen: 

https://www.youtube.com/watch?v=rNPgdBz1zxc (auch freaks on fire Leipzig) 

...als Feuerspieler selbst ist mir das eine Ehre!

Im August/September fahren wir dann auf einen landwirtschaftlichen Blumen- und Kräuterhof nach Blankenstein (Blankensteiner Blumen), um diesen Herren hier während der Gärtnerarbeit zu treffen, mit ihm ganz praktisch zur „Erde“ zurückfinden und ins Gespräch kommen – persönlich kenne ich ihn seit Anfang der 90er Jahre und kann meine Hand für ihn ins Feuer legen 

https://www.youtube.com/watch?v=qh4m2Jtq74k  




Die Eltern werden zukünftig mehr in die Gruppenarbeit einbezogen. Bevor Ihr unter 18jähriges Kind (Jugendliche ab 14 Jahren) zu uns kommt, möchte ich persönlich mit Ihnen gesprochen haben. Vertrauen Sie mir - dies ist sinnvoll.
Wenn es dann losgeht, benötige ich Sie z. B. als "Fahrdienst" für die Gruppe (wenn wir auf Tour gehen und meine Autoplätze nicht reichen), als Ideengeber (für Themenbereiche oder Orte, die die Jugend kennenlernen sollte), als Interessierte (falls sie das Thema selbst interessiert und Sie gern mitkommen möchten - kommen Sie mit! - hier können Sie sich selbst ein Bild machen, aber sprengen Sie nicht den Abend und dominieren das Gespräch - bitte! :-) ...und sie haben ein gemeinsames Erlebnis mit Ihrem Kind, worüber Sie sich zu Hause weiter austauschen können)

Bitte beachten Sie, dass ich Brücken bauen möchte und keine Mauern, dass ich auch verschüttetes oder in der Öffentlichkeit nicht bekanntes Wissen vermitteln und unbequeme Dinge diskutieren möchte. Wir müssen uns mit den Widersprüchen unserer Zeit auseinandersetzen, ein gesundes Bauchgefühl aus der Intuition heraus entwickeln, mit allen Menschen reden und verstehen, ohne gleicher Meinung sein zu müssen.

Es ist mein Ziel, das Interesse für die vielfältigen sinnvollen Dinge zu wecken, für das gute Gefühl jemanden helfen zu können, gern zu arbeiten/etwas mit den eigenen Händen zu schaffen, Situationen besser einschätzen zu können. Da dies ein "Versuchsballon" in der Jugendarbeit ist, werden wir öfter mal reflektieren und ggf. Änderungen diskutieren.

Die christliche Einbettung der Gruppe erfolgt durch Gebete und Lieder - natürlich möchte ich ebenso etwas von dem mich tragenden Gott-Urvertrauen im praktischen Miteinander vermitteln.


Als Ideen für die Gruppenabende habe ich z. B. folgende Dinge im Visier:
Gäste:
ein Flugzeugkapitain, eine Frau für systemische Familienaufstellungen, einen Reporter, einen ehemaligen Bundeswehrangehörigen, einen Pfarrer, einen ehemaligen Stasi-Mann, ein afghanisches Paar, einen Geschäftsführer eines großen Unternehmens, einen Umweltschützer, eine Antifa-Frau, einen Rechten, eine Ärztin, einen Heilpraktiker, eine Schul-Chefin, einen Jäger, eine Weißrussin, einen Finanzer, einen Feuerwehrmann, einen Nahtod-Erfahrungsmann, einen JVA-Mann, eine Künstlerin, einen Ornithologen, ein Familien-Band-Paar, einen IT-Spezialist, ehemalige Alkoholiker...

als Donnerstags-Besuchs-Tour :
Stasi-Bunker (nicht Machern), Lebensgemeinschaftshaus, Infos aus dem Elektrofachhandel, Baumarktführung, Jüdische Gemeinde Leipzig, Tierhof, Fernsehredaktion, Betriebs-Einblicke, BürgermeisterIn, HolzhackerKurs, Waldbauer, Kräuterfee, Fahrrad- und Geräte-Reparaturwerkstatt, Spielplatzbauer, Tischler, Elektriker, Saftladen, Verein für Hilfe für Frauen in der Prostitution...

als besondere Lehrgänge/Erfahrungen/Projekte bzw. Erschaffenswochenenden:
Kettensägenausbildung für über 18jährige, Schlachtfest miterleben, Angeln mit Fischbearbeitung, Öko-Bauernhof Tier oder Pflanze,  Hausbaustelle mit Trockenbau etc., Fahrsicherheitstraining

...und selbstverständlich nehmen wir möglichst an den WorkCamps Machern in der vorletzten Ferienwoche teil. Hier sind wir dann durch unser vermitteltes Wissen öfter mal spezieller einsetzbar als das bisher der Fall war.


Mein Traum ist:

...dass wir als Gruppe gern diesen gemeinsamen Weg gehen
...dass wir mehr auf unser Gegenüber achten und gesprächs- und damit beziehungsfähiger werden (nicht online - sondern im persönlichen Miteinander)
...dass wir neben der JG noch andere Dinge zusammen unternehmen (vielleicht kleine Hilfsgruppen bilden und damit in unserem Umfeld Positives bewirken; vielleicht im Dorf für die Gemeinde etwas reparieren oder dem Bauhof helfen bzw. unsere Vereine bei Festivitäten-Vorbereitungen und -durchführung unterstützen; für Leute etwas reparieren...)
...dass viele Eltern mitziehen und z. B. mit ihren Kindern etwas zusammen erleben/Helfen...
 

Regelmäßige Treffen

Donnerstag (auch in den Ferien) ab 19 Uhr
Freunde können gern mitgebracht werden :)

JG-Fahrten und andere Projekte

2x jährlich JG-Freizeiten, 2x jährlich Erschaffens-Wochenenden, WorkCamp-Teilnahme, Krippenspielgestaltung, Helfen

Artikel Bennewitzer Amtsblatt Februar/März 2026 


Richtungsänderung ab März! Jugendarbeit anders.


Mit diesem Artikel spreche ich alle Eltern an: vielleicht können Sie mich verstehen und denken, dass dies etwas für Ihre Kinder ab 14 Jahren wäre.

Im Wahnsinn der heutigen Zeit gerät der Blick fürs Praktische, fürs Lebenserfahrungen weitergeben und für Dinge, die wirklich zählen scheinbar ins Hintertreffen. Wir gleiten in eine Spaß-, Online-Spiele oder TV-Gesellschaft ab, die nach der Schule oder der Arbeit nur noch Entspannung braucht in nichts (für die Gemeinschaft) schaffenden/nützenden Dingen. Hübsch, wie sportlich und makellos wir sind, wieviele Spiele wir gut beherrschen, Zitate aus Serien wir kennen, das wir wissen, was unsere Verbindungen gerade „Real“ tun oder zu Essen auf dem Tisch haben. Bei manchem Jugendlichen merkt man bedenklich, dass er sich nur über den Algorithmus und Andere herleitet, nicht mehr er selbst ist, weil er gefallen möchte. Und im Gespräch mit Unternehmern hört man von der Missere der Auszubildenden mit den zwei linken Händen oder von den Theoretikern mit viel gelerntem Wissen – ohne durch Denken zu einer Lösung zu kommen, von der kurzen Aufmerksamkeitsleistung, der Beziehungsunfähigkeit. Ich möchte hier nicht mehr fast tatenlos zuschauen, sondern etwas für unsere Zukunft anbieten.


Ab März möchte ich den Jugendlichen in unserer Jungen Gemeinde (JG) Altenbach mehr vielfältigen realen Lebensbezug bieten, mehr Erfahrungen sammeln, mehr Selbständigkeit, mehr Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten, generationsübergreifendes Erzählen und Lernen – Diebstahl von Wissen und Erfahrung mit den Ohren und Augen – gefördert und gefordert. Dies schweißt zusammen und läßt den Realkontakt untereinander einen höheren Stellenwert einnehmen als den virtuellen. Natürlich möchte ich dies in einem christlichen Rahmen verankern, was nicht heißt, dass nur Christen daran teilnehmen können: wir sind offen für alle Interessierten.

Wenn Sie diesen erst einmal bis Oktober laufenden Versuch einer neuen Jugendarbeit in unserer Gruppe interessant finden, dann schauen Sie bitte hier oben auf der Homepage, um Konkreteres zu erfahren. Über ein Telefonat mit Ihnen als Eltern freue ich mich – vielleicht haben Sie sogar Ideen für das Projekt oder beteiligen sich persönlich in der Gruppe.


Ansprechpartner: André Rotter aus Altenbach Tel. 0162-5230222

Treffpunkt

Kirche in Altenbach bzw. an dem jeweiligen Themen-Ort